21 Apr. 1. Newsletter 2026
Liebes Vereinsmitglied von Choose-Again Switzerland
Liebe Interessierte
Die Welt im Umbruch – Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und im Sudan, eine sich neu ordnende Weltpolitik, wachsende gesellschaftliche Polarisierung – die geopolitische Lage 2026 ist so unübersichtlich wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Laut dem Global Risks Report 2026 rechnet die Hälfte aller befragten Expertinnen und Experten in den nächsten zwei Jahren mit einer turbulenten oder stürmischen Weltlage.
Kriege, politische Umbrüche, gesellschaftliche Spaltung – die tägliche Nachrichtenflut hinterlässt Spuren. Viele Menschen berichten von Erschöpfung, innerer Unruhe oder einem diffusen Gefühl der Bedrohung, ohne selbst direkt betroffen zu sein. Fachleute nennen das «News-Fatigue» oder «Weltschmerz» – eine schleichende emotionale Überlastung durch die permanente Konfrontation mit Krisen.
Das ist eine normale Reaktion auf eine aussergewöhnliche Belastung. Unser Nervensystem unterscheidet nicht immer zwischen direkter Gefahr und einem Nachrichtenbeitrag über Krieg oder Katastrophen.
Genau hier setzt Ein Kurs in Wunder an. Er lädt uns ein, den Frieden nicht in der Aussenwelt zu suchen – sondern in uns selbst zu finden. In einer Zeit, in der äussere Stabilität fehlt, bietet der Kurs einen inneren Anker: die Erkenntnis, dass unsere Wahrnehmung veränderbar ist und dass Frieden eine Entscheidung ist, die wir jeden Moment neu treffen können.
Rodolfo Roth hat uns dazu seine Gedanken im Folgenden dargelegt. Herzensdank für diese Inspiration:
«Wie kann die aktuelle Weltlage aus der Sicht von «Ein Kurs in Wundern» zu innerer Transformation genutzt werden?
Grundsätzlich – unabhängig von einer bestimmten Weltlage – kann man sich die Frage stellen: Welche Rolle kommt der Welt innerhalb der spirituellen Entwicklung aus der Sicht von «Ein Kurs in Wundern» zu? Seine Aussage, dass die Welt eine Illusion ist, lässt bei seinen Schülern leicht den Eindruck entstehen, der Kurs befürworte eine Abwendung oder eine Verneinung der Welt. Dies ist nicht der Fall, sondern gerade das Gegenteil: Es gilt die Welt und unsere Reaktionen auf sie sorgfältig zu beobachten, denn darin zeigen sich – wie in einem Spiegel – die Inhalte unseres verdrängten, unbewussten Geistes, sowohl individuell als auch kollektiv. Darum kommt der Welt eine so bedeutsame Rolle bei der Bewusstwerdung und Transformation des Egos zu. Denn dies ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass echte Vergebung, das heisst die Berichtigung unseres unbewussten fehlgeleiteten Denkens überhaupt stattfinden kann.
Die heutige Weltlage ist kein objektives Problem, das im Aussen – welches, wie schon eingangs erwähnt, gar nicht existiert oder eine Illusion ist – gelöst werden muss, sondern eine Gelegenheit zur inneren Heilung. Eine Neuausrichtung des Geistes, um mit einer liebevollen Haltung auf etwas nicht wirklich Existierendes zu blicken. Die Welt ist wie ein Projektionsraum unseres Geistes. Kriege, Konflikte und Ängste spiegeln den unbewussten Konflikt in unserem Inneren wider. Anstatt gegen die Weltlage anzurennen, kann ich mich selber fragen: «Welchen Mangel an Frieden projiziere ich gerade auf die jüngsten Nachrichten?»
Ein liebevoller Geist entsteht durch Vergebung. Im Kurs bedeutet das nicht, Gräueltaten gutzuheissen, sondern zu erkennen, dass sie aus dem Ego entstehen – einem riesigen Schrei nach Liebe. Wenn ich aufhöre, die Welt als «gut» oder «böse» zu beurteilen, entziehe ich dem kollektiven Ego die Nahrung.
Während die weltliche Sichtweise sich auf die Form konzentriert (Bombeneinschläge, tote Kinder in Schulen, verstümmelte Soldaten u.v.m.), so schaut der vergebende Geist auf das liebevolle, wahre und lichtvolle Wesen des Menschen und übt sich in vergebender Haltung. Der Inhalt ist entweder ein Ruf nach Liebe oder der Ausdruck von Liebe. Wenn ich die Weltlage als einen gigantischen Ruf nach Liebe betrachte, so reagiert mein Geist automatisch mit Mitgefühl statt mit Angst und Angriff. Ich kann mich in jedem Moment entscheiden, entweder mit den Augen des liebenden Geistes zu sehen (Liebe, Freude, Frieden) oder mit denjenigen des trennenden Geistes (Angst, Trennung, Schuld).
Die heutige Weltlage und die Welt überhaupt dient somit als Übungsplatz oder Klassenzimmer. Jede äussere beunruhigende Nachricht ist eine Einladung, den inneren Frieden nicht von äusseren Bedingungen abhängig zu machen. Indem ich stattdessen Frieden in mir wähle, egal was im Aussen passiert, so bringe ich Licht in die Welt, welches wirkliche Transformation bewirkt.»
Die Werkzeuge von Choose Again Switzerland
Circles
Um diese Haltung und innere Sicherheit aus dem «Kurs in Wundern» ganz in unseren Alltag einfliessen zu lassen, bietet Choose Again Switzerland Circles an, in denen in Gruppen der 6-Schritte-Prozess gemeinsam vertieft und gefestigt wird. Diese mit Angabe von Standorten und Leitenden findest Du unter:
https://choose-again-switzerland.com/circleleitende
Veranstaltungen
Und wer sich gerne intensiv mit dem 6-Schritte-Prozess–Vergebungsprozess auseinandersetzen möchte, findet dazu in unserem Herbst-Seminar vom 18.-20. September im Vitabella Hotel in Seengen Gelegenheit:
https://choose-again-switzerland.com/veranstaltungen
Online-Kurs
Gerne erinnern wir Euch hier auch daran, dass der Kurs «6 Schritte in die Freiheit» online auf unserer Website zur Begleitung verfügbar ist:
https://choose-again-switzerland.com/6-schritte-online-kurs
Wir wünschen Euch eine licht- und freudvolle Sommerzeit!
Vorstand Choose Again Switzerland
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